Abschiednehmen ist ein aktiver Prozess. Es ist der Moment, in dem wir das „Wir“ loslassen müssen, um zu einem neuen „Ich“ zu finden. Dies kann am Sterbebett geschehen, bei der Trauerfeier oder noch Jahre später durch Rituale.
Abschied nehmen in welcher Form auch immer, ist ein wichtiger Prozess, damit das was geschehen ist, auch ein Stück weit in einem ankommen kann. Wenn man diese Möglichkeit nicht nutzen kann, fehlt meist etwas.
Sogar Kindern kann man das zumuten, damit sie verstehen, denn Gedanken machen sie sich ohnehin. Und es auch zu benennen was es ist, es ist tod und kein schlafen.
Wenn man gut begleitet ist, ist das eine wertvolle Erfahrung.
Gestalte deinen Abschied so individuell wie deine Beziehung war. Es gibt kein Gesetz, wie man Abschied nimmt. Ein Brief, ein letztes Gespräch, ein besonderer Ort oder ein stilles Ritual in meiner Praxis in Eugendorf oder in der Natur können helfen, den ersten Schritt in das "Danach" zu wagen.
Nach dem Tod eines geliebten Menschen oder Tieres können wir Trost in der Trauer finden, wenn wir den Weg durch diese schwere Zeit ganz bewusst erleben. Nach einem Verlust können wir wieder Mut fassen, unseren Weg weiter zu gehen. Jeder Verlust kann eine schmerzhafte Erfahrung sein und es gibt keine richtige oder falsche Art und Weise um zu trauern oder um Abschied zu nehmen. Es ist wichtig sich selbst die Erlaubnis zu geben auf seine Bedürfnisse und Gefühle zu hören.
Bewahre Erinnerungen an die verstorbene Person auf. Dies kann durch das Ansehen von Fotos, das Schreiben von Tagebucheinträgen oder das Erstellen eines Gedenkbuches geschehen und auch das Aufheben eines Kleidungsstückes, eines Stofftieres oder anderer persönlicher Gegenstände, die für dich Bedeutung haben.
Und jetzt? All das bringt uns dazu unser Leben zu überdenken, wir sind angehalten uns neu zu orientieren. Und es gibt viele Fragen die uns
beschäftigen.
Du musst da nicht alleine durch, ich begleite dich gerne auf deinem Weg